Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

SPÖ-Bayr: „Reparieren heißt weltweit Ressourcen zu schonen“

Utl.: Nationalratsabgeordnete unterstützt Rettung des Reparaturgewerbes in Österreich: „Reparieren ermöglicht ein Leben nach dem Tod von Produkten“

 „Reparieren heißt auch die natürlichen Ressourcen zu schonen. Wir wissen, dass diese oft unter Umständen abgebaut werden, die Mensch und Umwelt in den jeweiligen Ländern aufs Schädlichste ausbeuten“, stellt Petra Bayr bei der heutigen Pressekonferenz zum Schutz des heimischen Reparaturgewerbes im Presseclub Concordia fest. Die Nationalratsabgeordnete fordert in diesem Sinn mehr Transparenz in der Lieferkette der Elektroprodukte: „Wir brauchen eine rechtlich verbindliche Regelung, die Unternehmen zum Einhalten der Menschenrechte auch außerhalb der EU verpflichtet. Wenn Unternehmen die Menschenrechte verletzen, müssen sie in der EU belangt werden“. So können nach Bayrs Ansicht Menschenrechtsverletzungen entlang der Lieferketten von Elektroprodukten reduziert werden. ****

Auch die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) streben im Ziel 12 nachhaltige Produktions- und Konsummuster an. Reparieren leistet also auch einen Beitrag zum Erreichen der SDGs. „Die Bundesregierung hat bisher keine Schritte zur Umsetzung der SDGs unternommen. Ich fordere sie auf, rasch zu handeln, bevor in Österreich das Reparaturgewerbe verschwunden ist“, ruft Bayr die Regierung zum Handeln auf. Zwischen 2005 und 2015 hat ein Viertel aller FacharbeiterInnen im Bereich Reparaturgewerbe seinen Arbeitsplatz verloren.

 Petra Bayr hat am 4. Oktober die Petition eingebracht. „Für den Schutz des heimischen Reparaturgewerbes, gegen die Vernichtung wertvoller Rohstoffe! Schluss mit Werbebotschaften wie ‚Hau weg den Dreck‘“. Die Petition kann hier unterstützt werden: https://tinyurl.com/ydg8yzv4 (Schluss) mr/mp

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien

   01/53427-275

   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493