Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Die Waldbrände im Amazonas sind eine globale Bedrohung!

Utl.: „MERCOSUR-Abkommen auf keinen Fall unterzeichnen“ 

„Dass die Lunge der Welt brennt, das können wir nicht tatenlos hinnehmen“, zeigt sich Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, angesichts der Waldbrände in bisher nie da gewesenem Ausmaß erschüttert. Über 70.000 Brände wüten in Brasilien, besonders schwer betroffen ist die Region Amazonien. „Jeder Baum, jeder Hektar Wald, der abbrennt entfernt die internationale Staatengemeinschaft vom Ziel, die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken. Die Europäische Union muss alle Mittel ergreifen und sich für den Schutz der Wälder einsetzen“, fordert Bayr. Ansonsten würden die Brände zu einer globalen Bedrohung werden. ****

„Österreich als Mitgliedstaat der EU muss darauf hinwirken, dass das Handelsabkommen zwischen der EU und MERCOSUR nicht verabschiedet wird“, ist Bayr überzeugt, dass das Handelsabkommen zwischen der EU und unter anderem Brasilien der falsche Weg ist, den Herausforderungen der Zeit zu begegnen. Durch das Abkommen würden brasilianische Agroindustrielle ermutigt, weiteren Regenwald zu vernichten, um billiges Rindfleisch zu produzieren. „Brasilien hat ebenso wie die Mitgliedsstaaten der EU die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen unterzeichnet. „Das großflächige Roden von Urwald konterkariert die Weltziele. Ich rufe Brasiliens Präsident auf, einen Kurswechsel zu vollziehen und den Schutz des Regenwaldes mitsamt seinen indigenen BewohnerInnen, der Artenvielfalt und der wichtigen CO2-Senkung im Sinne einer lebenswürdigen Zukunft des Planeten ernst zu nehmen“, betont Bayr.

 

Abg. Petra Bayr nimmt an der Kundgebung vor der brasilianischen Botschaft heute, 27. August um 17:00 Uhr teil. (Schluss) sc/mp

 

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