Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr fordert weitere Humanitäre Hilfe für Mosambik

Utl.: “Wo ist die österreichische Hilfe?“

„Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe muss Österreich einen höheren Beitrag leisten, um den Menschen in Not zu helfen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Außenministerin Karin Kneissl erneut auf, weitere Mittel aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) für Mosambik, das langjährige Partnerland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, bereit zu stellen. „Die bisher genehmigten Mittel in der Höhe von 500.000 Euro sind im Vergleich zum Ausmaß der Zerstörung viel zu wenig, es braucht deutlich mehr“, kritisiert Bayr. Im Budget sind 15 Millionen für den AKF vorgesehen. Bisher wurden erst sechs Millionen vergeben. „Ich rufe die Ministerin auf, beim morgigen MinisterInnenrat die humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau im langjährigen Partnerland mit denen im Budget vorgesehenen Mittel zu unterstützen“, fordert Bayr die Außenministerin Kneissl auf, sich für die Menschen in Not einzusetzen. ****

Laut UNOCHA haben bereits mehr als 756.000 Menschen Nahrungshilfe erhalten. „Der Zyklon Idai hat nicht nur akuten Nahrungsmittelmangel erzeugt, er hat auch die Ernten zerstört. Neben der humanitären Hilfe wird daher auch Wiederaufbau notwendig sein. Die Ministerin muss nicht nur mehr Mittel für Mosambik ermöglichen, sondern auch sicherstellen, dass die Mittel bald in Mosambik ankommen“, fordert die Nationalratsabgeordnete. Der Call über die am 20. März im Ministerrat genehmigten Mittel ist erst am 2. April an die NGOs ergangen. „19 Tage nach der Katastrophe werden die Hilfsorganisationen erst angefragt. Wieso dauert das das so lange?“ fragt die Nationalratsabgeordnete und unterstreicht einmal mehr, dass auch Österreich eine abgestimmte Strategie für humanitäre Hilfe braucht. (Schluss) ls/mp

 

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