Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Humanitäre Hilfe für Mosambik dringender als je zuvor

Utl.: Hilfe vor Ort funktioniert nicht durch mantraartiges Wiederholen sondern durch Taten

 „Was muss noch passieren, damit die Regierung Mosambik weiterhilft?“ fragt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung. Das durch Zyklon Idai getroffene Mosambik wurde erneuet von einem katastrophalen Wirbelsturm verwüstet. „Zu den bereits 500.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds müssen mindestens fünf Millionen hinzukommen. Weitere Hilfe ist dringend nötig“, fordert die Nationalratsabgeordnete. Beim vergangenen Plenum hat Bayr einen Entschließungsantrag eingebracht, in dem sie die Regierung zu mehr Mittel für Humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau im langjährigen Partnerland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit auffordert. ****

 Die Vereinten Nationen warnen, dass der Hilfseinsatz aufgrund der Entlegenheit der betroffenen Gebiete besonders schwierig wird. Anhaltende Regenfälle und zu erwartende Landrutsche erschweren die Lage. „Ohne verstärkte internationale Unterstützung wird Mosambik die für tausende Menschen verheerende Situation nicht bewältigen. Hilfe vor Ort funktioniert nicht durch mantraartiges Wiederholen sondern nur durch konkrete Aktionen - und diese lässt Österreich einmal mehr schmerzlich vermissen“, ist Bayr über die Knausrigkeit der Regierung erbost, die sich auch in den zuletzt veröffentlichten Zahlen für Entwicklungszusammenarbeit von nur noch 0,26 Prozent des Bruttonationaleinkommens manifestiert hat. (Schluss) lp/mp

 

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