Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr kritisiert MERCOSUR-Abschluss

Handelsabkommen verhindert Nachhaltige Entwicklung

Wien (OTS/SK) - „Das Mercosur-Abkommen widerspricht dem Geist der SDGs. Auf die Nachhaltige Entwicklungsagenda mit den 17 SDGs hat sich die internationale Staatengemeinschaft im Jahre 2015 als Kompass für die Welt geeinigt. Das jüngst abgeschlossene Handelsabkommen verhindert aber Nachhaltige Entwicklung“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Einigung vom Wochenende scharf. „Das Abkommen folgt dem Glauben an das Wachstumsparadigma. Es gibt genügend Fakten, die belegen, dass bedingungsloses Wachstum im Geiste alleine des Freihandels keine Nachhaltige Entwicklung bringt, schon gar nicht zu einem guten Leben für alle beiträgt“, stellt Bayr fest. ****

„Mehr Rindfleisch- und Sojaimporte in die EU bedeuten mehr Abholzung von Regenwald in den Mercosur-Ländern. Mehr Exporte von klimaschädlichen Autos bedeuten einen höheren Ressourcenverbrauch. Damit geht auch mehr CO2-Ausstoß einher und so befeuert das Abkommen die Klimakrise“, schildert Bayr. Zudem kritisiert die Abgeordnete, dass das Abkommen mit Regierungen abgeschlossen wird, welche weder die Minderheits- noch die Arbeitsrechte respektieren, zu denen sie eigentlich völkerrechtlich verpflichtet wären. "Die scheidende EU-Kommission scheint auf dem Zukunfts- und Nachhaltigkeitsauge blind zu sein, anders ist es nicht zu erklären, dass ausschließlich das Wohl von Konzernen und von noch mehr nicht nachhaltigem Konsum die Struktur dieses Handelsabkommens diktiert", so Bayr. (Schluss) bj/mp

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