Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr kritisiert Mord an Umweltschützer aus Honduras

Utl.: Menschenleben stehen über wirtschaftlichen Interessen

„Dass Menschen für ihren Einsatz für die Umwelt ermordet werden, ist nicht hinzunehmen. Ich rufe die internationale Staatengemeinschaft auf, sich für den Schutz der Menschenrechte in Honduras einzusetzen“, fordert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung. Vergangene Woche wurde Roberto Antonio Argueta in Honduras ermordet. Der bekannt Umweltschützer hat sich gegen den Bau eines Staudammes eingesetzt. „Es kann nicht sein, dass wirtschaftliche Interessen über die  Rechte der Natur, der Menschen gestellt werden“, kritisiert Bayr. ****

Internationale Aufmerksamkeit wurde Honduras auch nach der Ermordung der Umweltschützerin Berta Caceres zuteil. Auch sie hat sich gegen den Bau eines Staudammes eingesetzt. Dieser sollte in Gebieten der Lenca Gemeinde gebaut werden. Im Fall von Berta Caceres wurde neben anderen ein Manager des Energiekonzerns, der den Staudamm bauen wollte, vor Gericht schuldig gesprochen. „Es ist gut, dass Schuldurteile gefallen sind, aber es braucht weitere Anstrengungen, ein System zu beenden, das wegen wirtschaftlicher Interessen bereit zu morden ist“, ist Bayr überzeugt. (Schluss) up/mp

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