Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zu Faßmann: Kinder haben recht auf faktenbasierte sexuelle Bildung

Utl.: Sexuelle Bildung wie Schwimmunterricht überlebenswichtig

„Über den eigenen Körper und die eigene Sexualität gut informiert zu sein, ungeplante Schwangerschaften und sexuell übertragbare Krankheiten verhüten zu können, kann wie Schwimmunterricht in extremen Situationen überlebenswichtig sein. Alle Schülerinnen und Schüler brauchen hier das nötige Wissen und die Kompetenzen, um ein gesundes Leben zu führen“, sagt SPÖ Nationalratsabgeordnete Petra Bayr heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bayr fordert, dass alle Schülerinnen auf Basis von Fakten umfassende sexuelle Bildung erhalten und kritisiert Bildungsminister Faßmann für dessen Umgang mit dem Verein ‚TeenSTAR‘. ****

„Ich fordere Minister Faßmann auf, den Verein ‚TeenSTAR‘ von den Schulen fernzuhalten. Das Verbreiten von homophoben Positionen sowie unsicheren Verhütungsmethoden darf in den Schulen keinen Platz haben“, zeigt sich Bayr von Minister Faßmanns Verschleppungstaktik gegenüber ‚TeenSTAR‘ enttäuscht und weiter: „Europäische Höchstgerichte haben mehrmals festgestellt, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf altersadäquate sexuelle Bildung haben, das höher zu bemessen ist, als das Recht der Eltern, diese aufgrund von religiösen, kulturellen oder anderen Gründen zu verwehren. Eltern nun im Vorfeld wieder zu befragen, ist nicht nur diesbezüglich zu hinterfragen – denn was würde passieren, wenn die Mehrheit keine sexuelle Bildung will? — sondern stellt auch ein Zurück in die 1970er Jahre dar: es verkompliziert das begrüßenswerte Einbeziehen von ausgebildeten und erfahrenen Fachleuten von außen für die LehrerInnen ungemein. Dies ist nicht im Interesse der Kinder, die ein Recht auf faktenbasierte sexuelle Bildung haben.“ (Schluss) ls/mp

 

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