Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Hiroshima-Tag am 6. August: Nie wieder!

 

Geschlechtergerechtigkeit ist ein guter Indikator für Frieden

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Hiroshima-Gedenktages am 6. August betont SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Petra Bayr: „Der Hiroshima-Tag fordert uns auf, über den Frieden nachzudenken. Ich bin überzeugt: Alle wollen Frieden. Jeder Mensch will sicher sein. Jeder will, dass die eigene Familie und die FreundInnen in Frieden leben.“ Zivilgesellschaft sei die treibende Kraft für Frieden, für Abrüstung. „Dennoch leben wir derzeit in einem System, das militärische Ausgaben anheizt und den Raum für zivilgesellschaftliches Engagement einschränkt. Wir müssen uns gut ansehen, wer die Rechte und den Handlungsspielraum von NGOs, von Friedensbewegungen und von anderen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen einengt. Sie sind es, die Hass, Gewalt, Aufrüstung und im schlimmsten Fall Krieg fördern“, mahnt Bayr. ****

„Geschlechtergerechtigkeit ist ein guter Indikator für Frieden“, betont die Nationalratsabgeordnete. UNWOMEN hat in einer Studie herausgefunden: je höher die Gerechtigkeit zwischen Frau und Mann ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frieden in einem Land ist oder sein wird. Und weiter noch: Gibt es feministische Bewegungen, stehen die Chancen gut, dass es politische Strunkturen gibt, die Gewalt gegen Frauen verhindern. „Wir fordern also: Weniger militärische Ausgaben und mehr Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. Wir fordern ein Abrüsten und dass niemals wieder eine Atombombe abgeworfen wird“, betont Bayr. (Schluss) sm/mp

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