Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum internationalen SheDecides Tag: Mädchen und Frauen sollen gut informiert Entscheidungen treffen können

Utl.: Prävention ist besser als Verbot

"Wissen Mädchen und Frauen über ihren eigenen Körper Bescheid und haben Zugang zu effektiven und leistbaren Verhütungsmitteln, werden sie für sich gute Entscheidungen treffen“, ist die Nationalratsabgeordnete überzeugt. „Gesetze aber auch Bürgerinitiativen, die etwa Frauen gegen deren Willen durch Schwangerschaften zwingen wollen, setzen an der falschen Stelle an. Die beste Prävention von ungeplanten Schwangerschaften sind umfassende und altersadäquate sexuelle Bildung und barrierefreier Zugang zu Verhütungsmitteln“, betont Bayr und fordert die Bundesregierung in einem ersten Schritt auf, Jugendlichen in Österreich gratis Verhütungsmittel zur Verfügung zu stellen. „Über die Entwicklungszusammenarbeit soll Österreich einen größeren Beitrag zur Familienplanung in den Partnerländern leisten“, fordert die Nationalratsabgeordnete Ministerin Kneissl auf, weitere Schritte zur Stärkung der Frauen durch die EZA zu gehen. ****

Die weltweite Bewegung SheDecides hat sich im Jahr 2017 formiert, nachdem der US-amerikanische Präsident Donald Trump die Global Gag Rule wieder in Kraft gesetzt hat. Diese verhindert, dass NGOs außerhalb der Vereinigten Staaten mit US-amerikanischen staatlichen Mitteln ungeplante Schwangerschaften beenden oder auch nur über die Möglichkeit informieren. Die Global Gag Rule hat weitreichende negative Folgen für Mädchen und Frauen weltweit. Marie Stopes International schätzt, dass alleine durch deren gekürztes Angebot bis 2020 weltweit 1,8 Millionen ungeplante Schwangerschaften entstehen werden. (Schluss) up/mp

 

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