Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum internationalen Tag des Glücks: Ungleichheit behindert Glück

Utl.: Geht’s allen gut, geht’s allen gut

Anlässlich des International Day of Happiness am 20. März fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Bemessungsgrundlage für den Wohlstand von Volkswirtschaften zu erweitern: "Das Bruttonationalprodukt ist immer noch das gängige Maß, um den Wohlstand eines Landes zu messen. Das BNP sagt aber nichts über die Verteilung des Wohlstandes und die Lebensqualität der Individuen aus", kritisiert Bayr. ****

Nach zahlreichen nationalen Initiativen, wie dem Brutto Nationalglück von Bhutan, und multinationalen Projekten, wie der 'Mehr als BIP-Initiative' der EU, erkannten die Vereinten Nationen im Jahr 2012, dass das Bruttonationalprodukt und der Human Development Index nicht ausreichen, um das gute Leben für alle zu messen. In der Folge haben die UN eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. „Ich fordere die UN auf, weiter in diese Richtung zu arbeiten und Faktoren wie Gesundheit, Bildung und Umwelt neben ökonomischen Faktoren als Bewertungsgrundlage für den Zustand einzelner Länder heranzuziehen“, betont Bayr. Das Umsetzen der Nachhaltigen Entwicklungsziele, die soziale, ökologische und ökonomische Ziele in Einklang bringen möchten, ist als Beitrag dafür zu sehen. „Denn nur wenn es allen gut geht, geht es allen gut“, ist Bayr überzeugt, dass Ungleichheit Glück behindert. (Schluss) mp/mp

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Parlamentsklub

   01/40110-3570

   klub(at)spoe.at

   https://klub.spoe.at