Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai: „Massensterben stoppen“

Utl.: Nicht alles, was einen Wert hat, muss auch einen Preis haben!

„Der UN-Bericht zur rasanten Minimierung der Artenvielfalt hat aufgerüttelt: Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten drohen in den kommenden Jahrzehnten auszusterben. Es braucht verstärkte Schutzmaßnahmen“, fordert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die österreichische Regierung anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Artenvielfalt am 22. Mai zum raschen und engagierten Handeln auf. „Das Nachhaltige Entwicklungsziel 15 strebt an, den Verlust an Biodiversität zu halbieren. Nachdem es keinen Vorhabensbericht der Bundesregierung zur Umsetzung der SDGs gibt, frage ich mich: Welchen Beitrag leistet Österreich?“ ****

Biodiversität, Ökosysteme oder Abläufe der Natur mit finanziellen Werten zu versehen, lehnt die Nationalratsabgeordnete jedoch strikt ab. Bayr kritisiert das Konzept des Natural Capital Accountings und der Ökosystemleistung, das anstrebt, die Leistungen den Natur in deren einzelne Komponenten zu teilen und finanziell zu bewerten: „Wir leben in einem kapitalistischen System, das sich alle Bereiche, so auch die Natur, zu eigen machen will. Die finanzielle Bewertung eines Flusslaufes, der Bienen oder eines Urwaldes ist schlichtweg unmöglich und führt dazu, dass sie wie Waren gehandelt werden - und das geschieht wohl nie zum Schutz der Natur. Natur darf nicht finanzialisiert werden“, ist Bayr überzeugt dass nicht alles was einen Wert hat, auch einen Preis haben muss. (Schluss) mr/mp

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