Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

SP-Bayr fordert moderne Sklaverei zu beenden!

Utl.: 23. August ist der Internationale Gedenktag an das Abschaffen der Sklaverei

„Das Verbot des transatlantischen Sklavenhandels brachte eine fundamentale Änderung im Wirtschaftssystem des 19. Jahrhunderts mit sich. Auch heute brauchen wir einen Umbruch im Wirtschaftssystem, um moderne Formen der Sklaverei zu beenden“, fordert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages zur Erinnerung an das Abschaffen des Sklavenhandels am 23. August. Laut Internationaler Arbeitsagentur (ILO) sind 40 Millionen Menschen in Formen der modernen Sklaverei gefangen. „Moderne Sklaverei umfasst Zwangsarbeit auch in privaten Haushalten, auf Baustellen, in Minen, in der Landwirtschaft und anderen Betrieben. Es kann nicht sein, dass private Unternehmen Profite machen, indem sie Menschen ausbeuten“, ist Bayr überzeugt und fordert die zukünftige Regierung zum Handeln auf. Als Leitlinie dazu sollen unter anderem die nachhaltigen Entwicklungsziele der VN dienen, die auch eine Abkehr von einem ausbeuterischen kapitalistischen Wirtschaftssystem als Ziel haben. ****

„Die SPÖ hat ein Sozialverantwortungsgesetz eingebracht, das Textilien und Schuhe aus Kinder- und Zwangsarbeit vom österreichischen Markt verbannen will. Wir wollen nicht, dass Produkte aus Zwangsarbeit bei uns zum Verkauf stehen. So einfach sich das anhört, so fundamental ist die Änderung im heutigen Wirtschaftssystem, die es dafür braucht“, ist Bayr überzeugt. Die ÖVP, die FPÖ und die NEOs haben im Frühsommer gegen eine positive Behandlung gestimmt. „Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass Produkte aus moderner Sklaverei vom österreichischen Markt verbannt werden und die kommende Regierung zum Handeln auffordern“, bestätigt Bayr. (Schluss) up/mp

 

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