In der Europastunde bekräftigten die SPÖ-Abgeordneten Petra Bayr, Pia Maria Wieninger und Elisabeth Grossmann ihre Solidarität mit der ukrainischen Zivilbevölkerung. Die außenpolitische Sprecherin Petra Bayr verteidigte die österreichischen Hilfszahlungen: „Wir tragen dazu bei, dass Menschen überleben, die vor den Trümmern ihrer Häuser stehen.“ Sie verwies auf wiederholte ukrainische Bemühungen um Waffenruhe und Friedensgespräche, während das russische Regime auf imperialistische Expansion setze. Kritik übte Bayr an der FPÖ und ihrer fragwürdigen Haltung zu Russland: „Wer glaubt, Russland werde nach der Ukraine nicht weitere Länder – etwa im Baltikum – ins Visier nehmen, verkennt den Ernst der Lage.“ Abschließend betonte sie: „In der Ukraine werden auch unsere Werte wie Freiheit, Menschenrechte und Demokratie verteidigt. Diese Verantwortung dürfen wir nicht allein der Ukraine überlassen. Wenn wir die Europäische Konvention für Menschenrechte und den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Österreich und der EU in Frage stellen, würden wir Putin den größtmöglichen Gefallen tun.