Petra Bayr, Bereichssprecherin für Außenpolitik und globale Entwicklung des SPÖ-Parlamentsklubs, ruft zur Teilnahme an der Gedenkkundgebung des Bündnisses "Jetzt Zeichen setzen!" am kommenden Samstag, dem 27. Jänner 2024, ab 18.00 Uhr, auf, um den in der Shoah ermordeten Jüdinnen und Juden sowie den ermordeten Rom:nja und Sinti:zze zu gedenken. "Bei dieser wichtigen zivilgesellschaftlichen Veranstaltung unter starker Beteiligung der SPÖ setzen wir ein klares Zeichen gegen die extreme Rechte", so Bayr. Auch zur Teilnahme an der Demonstration „Demokratie verteidigen“ am Freitag, dem 26. Jänner, um 18.00 Uhr, ruft die Abgeordnete auf: „Es ist ein Wochenende gegen Rechts! Wir gedenken nicht nur der Opfer des NS-Regimes, sondern stellen uns auch ganz klar gegen diejenigen, die heute wieder von Massendeportationen träumen.“
Vor 79 Jahren wurde Auschwitz befreit. Das Konzentrationslager steht bis heute exemplarisch für den von den Nazis verübten Genozid an Jüdinnen und Juden sowie an Rom:nja und Sinti:zze. „In einer Zeit, in der Antisemitismus wieder stärker an die Oberfläche gelangt und Jüdinnen und Juden erneut in Sorge und Angst leben, gerade jetzt, wenn Rechtsextreme in Europa den großen Umsturz planen, ist es entscheidend, gegen Rassismus aufzustehen und unsere Demokratie zu schützen", betont Bayr und mahnt: "Niemals vergessen! Niemals wieder! Nie wieder Auschwitz! Nie wieder Faschismus!"
In Gedenken an die am 7. Oktober 2023 Ermordeten werden am kommenden Samstag am Heldenplatz 1.200 Steine gelegt. "Es liegt an uns allen, gegen den aufkommenden Antisemitismus und Antiziganismus anzukämpfen. Am 27. Jänner werden wir daher gemeinsam ein starkes Zeichen der Vielfalt und des Zusammenhalts setzen", so Bayr.
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