Der Staat übernimmt hierzulande nahezu keine Kosten individueller Verhütung. In vielen west- und nordeuropäischen Ländern ist der Zugang leichter, besonders für junge Menschen. (...) Insgesamt liegt Österreich damit im Ranking des europäischen Verhütungsatlas im Mittelfeld. Der soeben für 2023 veröffentlichte Atlas bildet einen Index ab, in dem die Länder anhand von drei Kriterien ihrer Verhütungspolitik eingestuft werden: erstens Zugang zu Verhütungsmitteln, zweitens Zugang zur Verhütungsberatung und drittens Verfügbarkeit von verhütungsrelevanten Informationen auf den Websites staatlicher Behörden. Der Atlas wird seit 2017 jährlich vom Europäischen Parlamentarischen Forum für sexuelle und reproduktive Rechte (EPF) herausgegeben. In dem Forum vernetzen sich Gruppen aus den nationalen europäischen Parlamenten, denen das Thema ein Anliegen ist. In Österreich ist das die Gruppe "parlaandsex", in der alle Parteien außer der FPÖ mit Nationalratsabgeordneten vertreten sind. Am Mittwoch präsentierten drei Mitglieder der Gruppe – Petra Bayr (SPÖ), Faika El-Nagashi (Grüne) und Fiona Fiedler (Neos) – gemeinsam mit dem EPF-Experten Leonidas Galeridis die neuen Ergebnisse. Weiterlesen: Wenn Sex ins Geld geht: Österreichs Hürden bei der Verhütung - Sachpolitik - derStandard.at › Inland