Das Recht auf eine saubere und gesunde Umwelt ist ein Menschenrecht
„Kinder gehören zu den am meisten durch die Klimaerhitzung gefährdeten Gruppen. Am stärksten betroffen sind Kinder in den ärmsten Ländern, in benachteiligten Regionen, aus armen Familien und in armen Stadtvierteln“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November.
Am 28. Juli 2022 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine historische Resolution, die den Zugang zu einer sauberen, gesunden und zukunftsfitten Umwelt zu einem universellen Menschenrecht erklärt.
Die reichsten zehn Prozent der Menschen sind weltweit für mehr als die Hälfte der Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Afrika hat nur drei Prozent der CO2-Emissionen seit dem Jahr 1750 verursacht, obwohl heute 14 Prozent der Weltbevölkerung hier leben. Auf dem ganzen afrikanischen Kontinent haben nur Ägypten und Südafrika mehr CO2 emittiert als das kleine Österreich.
„Die Folgen der Klimakrise haben die Kinder dieser Welt zu tragen. Hören wir endlich den Kindern und Jugendlichen, die auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam machen, zu und nehmen wir die Hauptverursaсher in die Pflicht! Wir brauchen auf globaler, europäischer und nationaler Ebene Gesetze, um prioritär die Umweltzerstörung durch Vermögende und Konzerne zu beenden“, fordert Bayr.
Rückfragen & Kontakt:
SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klubpresse@spoe.at
https://klub.spoe.at