Greenpeace hat am Donnerstag mit einer Hai-Attrappe vor dem Außenministerium protestiert. Dabei übergaben die Aktivisten eine Petition für ein starkes Meeresschutzabkommen. Anlass der Aktion sind die anstehenden Verhandlungen der Vereinten Nationen zum Hochseeschutzabkommen. Diese finden von 15. bis 26. August in New York statt.
Auch die Oppositionspartei SPÖ setzt sich für eine Ausweitung der Meeresschutzgebiete ein. „Auch wenn Österreich ein Binnenland ist, spielt es eine wichtige Rolle bei den Entscheidungen“, so Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung, in einer Aussendung.
„Es gibt eine Vielzahl internationaler Gremien und Verträge, die sich mit der Bewirtschaftung der Ressourcen auf hoher See befassen, der übergreifende Rahmen für die Verwaltung des Ozeanraums ist das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS) von 1982, das auch als ‚Verfassung für die Ozeane‘ bezeichnet wird.“ Österreich hat sowohl UNCLOS als auch das dazugehörige Zusatzübereinkommen ratifiziert und ist somit in sämtlichen UNCLOS zurechenbaren Gremien stimmberechtigt.
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