Am Dienstag entscheidet das EU-Parlament über die Zukunft der europäischen Wälder und damit auch über die Zukunft des europäischen Klimaschutzes. Denn neben einer neuen Verordnung über entwaldungsfreie Produkte soll auch darüber abgestimmt werden, ob die Verbrennung von Holz künftig nicht mehr als nachhaltig gelten soll – was Vertreter der Forstwirtschaft im Vorfeld scharf kritisieren. (...) Die Umweltschutzorganisation WWF kritisierte hingegen „Schlupflöcher“, die das Waldschutzgesetz wirkungslos machen könnten. Greenpeace trat in einer Kampagne für strengere Regeln auf, und auch die NGO Südwind kritisierte eine „Verwässerung“ des Gesetzes, wenn etwa Supermärkte und große Handelskonzerne von Sorgfaltspflichten ausgenommen werden könnten, wie Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung der SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Petra Bayr, angedeutet hatte. Weiterlesen: https://orf.at/stories/3284852/