OTS060 5 II 0213 SPK0004 AI 19.Dez 09
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr zeigte sich am Samstag äußerst enttäuscht, dass es zu keinem rechtsverbindlichen Abkommen mit konkreten in Zahlen dargestellten Zielen und Befristungen bei der Klimakonferenz in Kopenhagen gekommen ist. "Ich weiß, dass Bundskanzler Werner Faymann alles daran gesetzt hat, um diese Verhandlungen positiv abzuschließen. Es muss nun alles daran gesetzt werden, dass die Folgekonferenz in einem Jahr in Mexiko konkrete verbindliche Ziele bringt." Dass immerhin die Regierungschefs nicht beleidigt abgereist sind, sondern die ganze Nacht um einen Abschluss gerungen haben, sei ein Zeichen der Vernunft. "Es hat aber leider nicht annähernd das gebracht, was notwendig und zu wünschen gewesen wäre", so Bayr.****
Bayr wies darauf hin, dass ein bloßer politischer Auftrag bereits das Ergebnis der Konferenz in Bali war. "Damit die Eindämmung des Anstiegs der Erderwärmung auf zwei Grad gelingt, müsste ein deutlich größerer Wurf gelingen, als dies bei der kompletten Umsetzung des Kyoto-Protokolls bis 2050 der Fall wäre", so Bayr. Das sei mit der Konferenz von Kopenhagen keinesfalls erreicht worden. "Das vorliegende Ergebnis ist gewiss zu wenig, um den Klimawandel zu stoppen", bedauerte Bayr. (Schluss) up
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