OTS296 5 II 0209 SPK0010 02.Dez 09
Wien (OTS/SK) - "Es ist untragbar, dass auch in Österreich Menschen gehandelt und sklavengleich ausgebeutet werden", ist SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr, Mitglied des parlamentarischen Menschenrechtsausschusses, empört. "Es gilt hier alle Möglichkeiten der Verfolgung von Tätern und Schutz der Opfer auszuschöpfen", so Bayr. Auch die internationale Kooperation müsse hier stärker genutzt werden, um Netzwerke von Menschenhändlern aufspüren zu können. "Es geht nicht allein um die Begehung von Straftaten, die hier geahndet werden muss, sondern auch um die gravierende Menschenrechtsverletzung", so Bayr. ****
In Bezug auf den noch auszubauenden Opferschutz betont Bayr, dass vor allem Frauen Opfer von Menschenhandel werden und es von Nöten ist, sie auch in der Wahrung ihrer Rechte verstärkt zu unterstützen. "Die Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind aufgrund ihrer Situation traumatisiert. Es bedarf einer Ausdehnung der Frist für die Opfer", so Bayr, die kritisierte, dass die Frist aktuell nur 30 Tage betrage. "Die Opfer brauchen Zeit um sich Klarheit über ihre Situation und weitere Optionen verschaffen zu können und daraus resultierend Anzeige zu erstatten und auf die Einhaltung der eigenen Rechte zu pochen", so Bayr abschließend. (Schluss) sv/mp
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