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Wien (OTS/SPW) - Nach den wenigen Wochen des bisherigen Bestehens der Plattform "Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" zieht die Initiatorin und Wiener SPÖ Nationalratsabgeordnete, Petra Bayr, eine beachtliche erste Bilanz über die vielfältigen Aktivitäten und die breite Unterstützung der Kampagne: "Nach unserem Start im Frühsommer mit Initiativen zu Fußball, Gastfreundschaft und Kultur sind in kürzester Zeit aufgrund des großen Interesses unterschiedlicher Menschen, etwas gegen Hetze und Ausgrenzung aktiv zu unternehmen, jede Menge Vorschläge an uns gekommen, wie wir 'Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit' erweitern können. Mittlerweile gibt es daher auch Kampagnen zu Liebe, Sport, Nachbarschaft, Handel und Handwerk und die Ideen für weitere Aktivitäten sind größer als die momentanen Kapazitäten!"****
Viele Kampagnenteile haben ein beeindruckend aktives Leben auf Facebook entwickelt, wo es weit über tausend Fans gibt. "Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" wurde von der SPÖ Wien ins Leben gerufen und wird nicht nur von der aktiven Zivilgesellschaft und vielen NGOs wie ZARA, projektXchange, das Bündnis, fairplay und etlichen anderen unterstützt, viele Prominente haben klare Statements gegen Menschenfeindlichkeit abgegeben: Leute aus der Fußballwelt wie Helge Payer, Tormann bei Rapid, oder Trainer Peter Pacult, aus der Wirtschaft, wie etwa Heinz Stiastny, Geschäftsführer von Postbus, oder der Kultur, wie Marika Lichter oder Adi Hirschal. "Ebenso freut es mich, dass beinahe eineinhalb tausend Menschen unsere Online-Petition unterstützt haben, die ich im Parlament einbringen werde. Aus meiner Sicht ist es überaus wichtig, dass sich die Bundespolitik mit den Anliegen so vieler Menschen beschäftigt und wesentlich klarere Gesetze gegen Verhetzung und Rassismus diskutiert und beschließt!", so die Wiener Abgeordnete kämpferisch.
Vor allem bei den Kampagnen in der Gastronomie, im Handel und im Handwerk sind hunderte von Unternehmen Partner von "Viele Gesichter" geworden, im Fußball- und Sportbereich unterstützen sie sechzig Mannschaften mit klaren Messages an ihre Fans. "All diese tausende Menschen sind herzeigbare Gesichter, die der Verhetzung die Stirn bieten, sie sind aktive Botschafterinnen und Botschafter für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt. Sie haben sich mit Postern, Klebern, Prospekten, die sie an ihre KundInnen weitergeben, mit Dressen, Transparenten und in Interviews öffentlich gegen Ausgrenzung und rassistische Hetze gestellt und es ist höchst erfreulich, dass es nach wie vor regen Zulauf und großes Interesse gibt", so Bayr, die sich darauf freut, die Kampagne weiterzuführen und auszubauen. "So große Unterstützung, so viel kreativer Input, so viele neue Ideen sind ein toller Motor für diese breit getragene Aktivität, die unsere tolle Stadt noch lebenswerter macht. Sprichwörtlich viele Gesichter weisen auf den kulturellen, gastronomischen, wirtschaftlichen, fachlichen, sportlichen und emotionalen Beitrag hin, den so viele Wienerinnen und Wiener für unser gemeinsames, friedliches Zusammenleben in Wien leisten, ganz unabhängig davon, wo sie oder ihre Eltern geboren wurden.", unterstrich Bayr abschließend.
Informationen und Möglichkeiten sich an "Viele Gesichter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" zu beteiligen, gibt es unter www.vielegesichter.at, wo nach wie vor die Petition unterschrieben werden kann. (Schluss)
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