OTS029 5 II 0176 SPK0001 AI 17.Nov 10
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr fordert bei der Vergabe von EU-Agrarsubventionen künftig eine Bevorzugung biologischer Landwirtschaft gegenüber der Agrarindustrie. Das Vorhaben der EU-Kommission, Agrarsubventionen künftig nach ökologischen Kriterien auszurichten, begrüßte Bayr am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Biologische Landwirtschaft muss gegenüber der Agrarindustrie klar bevorzugt werden", so Bayr. ****
Vor allem die Agrarindustrie schädigt durch ihre Arbeitsweise - Einsatz von Chemie und gentechnisch verändertem Futtermittel, Monokulturen u.v.m. - die Umwelt nachhaltig. Dieses Verhalten durch EU-Gelder zu unterstützen sei widersinnig, so Bayr. "Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das im Sinne der europäischen Bürgerinnen und Bürger ist", so Bayr, die daran erinnert, dass es sich bei EU-Fördergeldern um Steuergelder handle.
Kommenden Donnerstag will die Europäische Kommission ihre Reformvorschläge für die europäische Agrarpolitik nach 2013 präsentieren. Die Landwirtschaft ist mit Ausgaben in Höhe von 58 Milliarden Euro nach wie vor der größte Posten im EU-Haushalt (Gesamtvolumen 123 Milliarden Euro). (Forts.) sa/mo
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OTS029 2010-11-17/09:00