OTS0019 II 02.10.2010 10:14:42
"Mit der Kampagne "Gastfreundschaft hat viele Gesichter" und ihren beinahe 150 unterstützenden Partnerbetrieben ist es gelungen, in der Wiener Gastronomie ein eindrucksvolles Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen", freut sich Petra Bayr, Wiener SPÖ-Nationalrätin und Initiatorin von "Viele Gesichter gegen Rassismus und Femdenfeindlichkeit" über die überwältigende Teilnahme sowohl von Wirtinnen und Wirten als auch deren Gästen. "In den letzten Wochen wurden beinahe 300.000 Bierdeckel passend zur Aktion in Umlauf gebracht, die die Gäste über die Initiative informieren und sie animieren, beim Gewinnspiel mitzutun", so Bayr, "und diese Möglichkeit wurde äußerst rege genutzt: in Duzenden von Sprachen haben uns die TeilnehmerInnen geschrieben, wie das Wort "Mahlzeit" in anderen Sprachen heißt. Wahrscheinlich könnten wir das umfangreichste Mahlzeit-Wortbuch überhaupt veröffentlichen", scherzt sie.
Noch bis 20 Oktober läuft das Gewinnspiel über die Seite www.vielegesichter.at/gastfreundschaft, wo es auch eine Liste der mitmachenden Wirte und weitere Informationen zur Aktion gibt. "Mit der Initiative "Gastfreundschaft hat viele Gesichter" setzen Wiener Gastronomiebetriebe gemeinsam mit Ihren MitarbeiterInnen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Kultur ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Damit treten sie für gemeinsames tägliches Arbeiten mit Verständnis und gegenseitigem Respekt ein", erklärt Bayr das Ziel der Kampagne.
Im Dienste der Gastfreundschaft sind mehr als neuntausend Wiener Gastronomiebetriebe jahrein jahraus im Einsatz. An diesem persönlichen Einsatz maßgeblich beteiligt sind auch tausende Beschäftigte mit unterschiedlichster Herkunft, Hautfarbe und Kultur - Menschen, die auf ihren Arbeitsplätzen vollen Einsatz geben und mit ihren Chefs und Chefinnen, Kollegen und Kolleginnen bestens zusammenarbeiten. Dazu Bernd Schlacher vom Motto: "Ohne Gast-Freundschaft geht gar nichts bei uns. Ganz gleich woher unsere MitarbeiterInnen kommen, entscheidend ist die Kundenorientierung. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit KollegInnen mit Mirgrationshintergrund."
Von der Buntheit der Wiener Gastronomie schwärmt auch Haya Molche vom Neni: "Neue Gerüche, neue Geschmäcker machen neugierig, Bei uns ist Frieden in der Küche und wir haben Freude daran, miteinander zu kochen. Liebe geht durch den Magen, so lernen wir andere Kulturen kennen und genießen die Mischung aus neuen und traditionellen Speisen." Wien ist bekannt für seine Gastfreundschaft und die Wiener Gastronomie hat einen hohen Anteil daran, dass Wien zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt wurde. Denn gerade die Wiener Gastfreundschaft mit Ihren vielfältigen Angeboten und bestem Service ist mitverantwortlich an dieser top Platzierung Wiens. Die Initiative "Gastfreundschaft hat viele Gesichter" wurde von der SPÖ Wien gestartet und wird von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis unterstützt, bestehend aus ZARA, projektXchange, Volkshilfe Wien, Arbeiter Samariter Bund Wien, dem Nord Süd Institut, dem Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband und beinahe 150 Wiener Gastronomiebetrieben. Informationen über die Kampagne "Viele Gesichter gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" gibt es auf der Seite www.vielegesichter.at, dort ist es auch möglich, eine Petition im Sinne der Initiative zu unterschreiben. (Schluss)
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