OTS136 5 II 0360 SPK0001 CI 15.Sep 10
Wien (OTS/SK) - "Unser erfolgreicher Kampf gegen das Ozonloch, das zwar immer noch existiert, aber sich vermutlich in wenigen Jahrzehnten komplett wieder geschlossen haben wird, sollte uns ermutigen, das gegenwärtige Problem der Erderwärmung ebenso gemeinsam zu lösen", erklärt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung anlässlich des Internationalen Tags zum Schutz der Ozonschicht am 16. September, "das FCKW-Verbot und der dadurch errungene Erfolg des Erhalts der für uns lebenswichtigen Ozonschicht hat uns gezeigt, dass wir auch im Umweltbereich ein globales Problem durch internationale Zusammenarbeit lösen können." ****
Die UV-Strahlung der Sonne hätte ohne die schützende Funktion der Ozonschicht nicht nur zu erhöhten Hautkrebsraten bei Menschen und Tieren geführt, sondern auch Pflanzen geschädigt und dadurch die landwirtschaftlichen Erträge drastisch gesenkt. Im Fall der löchrigen Ozonschicht haben die internationalen Bemühungen tatsächlich zum Erfolg geführt. Die FCKW in Sprühdosen und Kühlschränken wurden auf der ganzen Welt geächtet und durch unbedenkliche Stoffe ersetzt.
"Die globalen Umweltbemühungen haben den negativen Trend gebrochen und damit die Gefahr einer Ausbreitung des Ozonloches über die Antarktis hinaus gebannt", so Bayr, "die große Herausforderung beim Stopp der Erderwärmung betrifft freilich einen heiklen Punkt: es geht um unseren Energieverbrauch. Diesen können wir am einfachsten und garantiert schmerzfrei durch eine eklatante Steigerung unserer Energieeffizienz bewältigen! Angefangen damit, dass wir nun wirklich damit aufhören sollten, Autos zu produzieren, zu kaufen und zu fahren, die 90 Prozent der Energie in Abwärme verpuffen bis hin zur durchgängigen Dämmung aller Wohnhäuser gibt es jede Menge Möglichkeiten, Energie wesentlich effizienter zu nutzen, sodass letztlich eine Nutzungssteigerung trotz Energieverbrauchsenkung zustande kommen könnte."
"Mit Energie und Rohstoffressourcen effizienter umzugehen ist somit der überfällige Schritt in eine zukunftsorientierte Moderne", so Bayr abschließend, "die selbstverständlich auch durch die Vermeidung von unnötigem Abfall charakterisiert ist - der Umstieg auf Mehrwegflaschen beispielsweise würde sowohl Rohstoffe als auch Energie und zudem Abfall sparen! Deshalb werde ich mich auch mit Nachdruck weiterhin dafür einsetzen, dass das ausreichende Angebot von Mehrweggebinden gesetzlich verankert wird und KonsumentInnen endlich wieder Wahlfreiheit haben." (Schluss) sm
Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS136 2010-09-15/11:48