OTS107 5 II 0248 SPK0001 CI 26.Nov 10
Wien (OTS/SK) - Im Vorfeld des am Montag beginnenden Weltklimagipfels in Mexiko fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, die internationale Staatengemeinschaft auf, auf ein Zustandekommen eines rechtsgültigen Post-Kyoto-Vertrages hinzuarbeiten. "Der EU kommt als Vermittlerin eine bedeutende Rolle zu, die sie auch wahrnehmen muss", so Bayr, "es gilt nach wie vor, alles daran zu setzen, um die beiden großen Treibhausgasemittenten USA und China mit ins Boot zu holen". China gehe mit seinem nationalen Treibhausgasreduktionsprogramm bereits einen sehr engagierten Weg, die USA hätte diesbezüglich noch einiges aufzuholen. ****
"Ein ganz wichtiger Punkt in Cancun wird aber auch die Unterstützung der ärmeren Länder bei der Anpassung an die Klimaerwärmung sein", verweist die SPÖ-Umweltsprecherin auf die dafür bereits 2009 in Kopenhagen zugesagten, aber noch nicht realisierten Finanzierungen. Ebenso sei Unterstützung gefordert, "damit die ärmeren Länder ihre Klimaziele auch erreichen können". Die Vereinbarung des Vorjahres, dafür ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar bereitzustellen, ist bislang nicht verpflichtend und damit ohne jegliche Garantie auf Verwirklichung. Gleichzeitig ist es aber unbedingt erforderlich, die ärmeren Staaten darin zu unterstützen, um eine globale Klimapolitik gestalten zu können. "Nur ein gemeinsamer Kraftakt aller Staaten kann bewirken, die bereits erfolgte Erwärmung des Weltklimas auf 2 Grad Celsius zu begrenzen und damit diesen Planeten als für den Menschen gut bewohnbar zu erhalten", so Bayr. (Schluss) cs/mp
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OTS107 2010-11-26/10:36