OTS292 5 II 0233 SPK0008 CI 16.Dez 10
Wien (OTS/SK) - Anlässlich der heute im Umweltausschuss im Parlament auf der Tagesordnung stehenden Novellierung des Abfallwirtschaftsgesetzes stellt SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr klar die Abfallvermeidung in den Mittelpunkt der politischen Diskussion. Im Sinne eines geringeren Energie- und Ressourcenverbrauches sollen bis Mitte 2011 Maßnahmen und Regelungen getroffen werden, die den Mehrweganteil bei Getränken wieder erhöhen. "Gab es in der Vergangenheit einen über 90 Prozent-Anteil bei Mehrwegflaschen z.B. beim Mineralwasser, ist dieser Anteil auf 20 Prozent zurückgegangen. Daher braucht es dringend ein Lenkungsmodell, das diese Fehlentwicklung wieder in die richtige Richtung steuert", so Bayr am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Als Zielvorgaben für die Novelle der Abfall-Rahmen-Richtlinie definiert Bayr erstens eine grundsätzliche Abfallvermeidung, zweitens die Vorbereitung zur Wiederverwendung und drittens das Recycling. "Im Sinne der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie einer intakten Umwelt müssen wir alles dran setzen, eine Kursänderung vorzunehmen und diese Never-Ending-Story rund um das Mehrwegsystem beenden", so Bayr, die in diesem Zusammenhang auch die wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Bedeutung des Mehrwegsystems betont. "Das Heben der Mehrwegquote kommt auch kleinen und regional aktiven Getränkeanbietern entgegen und würde österreichweit zirka 6.000 Arbeitsplätze sichern beziehungsweise neu schaffen", so Bayr. Hintergrund für die Novellierung des Abfallwirtschaftsgesetzes ist die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die Abfallvermeidung als klares Ziel definiert. (Schluss) mb/rm/mp
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