OTS058 5 II 0218 SPK0002 AI 10.Dez 10
Wien (OTS/SK) - Anlässlich des am 11. Dezember begangenen Tags der Berge verweist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, auf die oft missachteten Rechte der indigenen Völker in vielen Bergregionen Lateinamerikas und Asiens. "Der geplante Kraftwerksbau Belo Monte in Brasilien ist ein bekanntes Beispiel für diese Problematik", so Bayr. "Dort soll auf Kosten von Mensch und Umwelt ein für Wenige profitträchtiges Kraftwerksprojekt durchgepeitscht werden. ****
Gegen das Projekt gibt es heftige Proteste der Indigenen, unterstützt durch den Alternativ-Nobelpreisträger Bischof Kräutler sowie zahlreicher Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen. "Dennoch wird über die dort ansässigen Menschen rechtlich und buchstäblich einfach drübergefahren", so Bayr.
Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum Schutz der indigenen Völker müsse auch von Österreich endlich unterzeichnet und ratifiziert werden, fordert Bayr erneut in diesem Zusammenhang. "Es braucht gerade für Minderheiten gemeinsamen politischen Druck auf internationaler Ebene, um die Menschenrechte auch für jene durchzusetzen, die zahlenmäßig unterlegen und daher relativ schutzlos sind", ist Bayr überzeugt. "Naturgemäß beherbergen Bergregionen kleinere Populationen - die Verteidigung ihrer Menschenrechte ist hingegen kein geringes Anliegen." Entsprechend engagiert sollte Österreich handeln und die ILO Konvention unterzeichnen!" (Schluss) sa/mp
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