OTS0229 II 01.07.2011 12:43:14
Mit dem Anti-Atom-Gipfel wurde eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Stopp von Atomstrom-Importen nach Österreich genommen. Das sagte SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Der Importstopp gibt uns die notwendige Glaubwürdigkeit für unseren europaweiten Kampf gegen die Kernenergie", sagte Bayr. Im österreichischen Importstopp sieht sie ein starkes Argument gegen den Ausbau von Temelin. ****
Dort sollen zwei neue Reaktoren gebaut werden, die ausschließlich für Stromexporte gedacht sind. "Mit Österreichs Atomstrom-Importstopp fällt ein wichtiger Abnehmer komplett weg und somit erschüttern wir die wirtschaftliche Grundlage des Projekts", erläutert Bayr. Damit könne man die Österreicherinnen und Österreicher vor zwei weiteren grenznahen Reaktoren schützen.
Die SPÖ-Umweltsprecherin befindet sich derzeit in Athen, wo man sich im Rahmen der Vorstandssitzung der Sozialistischen Internationalen mit den Folgen der Katastrophe von Fukushima beschäftigt. Bayr strebt dabei an, die Sozialistische Internationale als globale Partnerin im Kampf gegen Kernenergie zu gewinnen. "Ich hoffe, dass wir die Sozialistische Internationale als Partnerin für unsere weltweite Allianz gegen Atom-Strom gewinnen können", sagte Bayr. (Schluss) sa/sc
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