OTS0205 II 23.05.2011 15:34:18
Die kolportierte Abkehr des Siemens-Konzerns von der Atomkraft wertet SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr als "deutliches Indiz dafür, dass auch die Wirtschaft erkannt hat, dass das Ende des Atomzeitalters gekommen ist". Das sagte Bayr am Montag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. In dem damit einhergehenden Boom erneuerbarer und nachhaltiger Energieformen sieht sie eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich. ****
"In den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz liegt enormes Potential für die heimische Wirtschaft", so Bayr. Österreich, das über umfassendes Know-how verfügt - immerhin werden über 60 Prozent des heimischen Stroms aus erneuerbaren Quellen gewonnen - dürfe die Entwicklungen in diesen Bereichen nicht verschlafen, sondern müsse von Anfang an eine Vorreiterrolle einnehmen, so Bayr.
Ein besonderes Anliegen ist Bayr, dass die in Österreich entwickelte und erzeugte Technologie auch im eigenen Land verstärkt zum Einsatz kommt. "Hierzu braucht es ein Ökostromgesetz, dass die Förderung erneuerbarer und nachhaltiger Energieformen sichert", sagte Bayr. (Schluss) sa/bj/ele
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