Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr begrüßt die Bekanntmachung des ehemaligen FPÖ-Mandatars und zuletzt "wilden Abgeordneten" Werner Königshofer, sich endgültig aus der Politik zurückzuziehen. "Ein Hetzer wie Königshofer hat in einem demokratisch gewählten Parlament nichts zu suchen. Der Rücktritt Königshofers kann aber nur der Anfang sein", betonte Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Sie fordert FPÖ-Chef Strache auf, mit dem rechten Rand in seiner Partei aufzuräumen. Sollte es etwa im Fall Kurzmann, der morgen wegen Verhetzung vor Gericht steht, zu einer Verurteilung kommen, müsse der FPÖ-Chef Konsequenzen ziehen, so Bayr.
Strache habe es in der Vergangenheit schon oft versäumt, sich, entgegen allen Beteuerungen, vom rechten Rand in seiner Partei zu lösen. "Man denke nur an die wegen Verhetzung rechtskräftig verurteilte Susanne Winter, die immer noch als Abgeordnete im Parlament sitzt", sagte Bayr. Der Parteiausschluss Königshofers habe Wirkung gezeigt. "Der FPÖ-Chef sollte diesen Kurs beibehalten und seine Partei endlich von rechtsextremen Volksverhetzern befreien. Auf Politiker wie Königshofer und Kurzmann, die nichts besseres zu tun haben, als Stimmung gegen Muslime zu machen und Menschen gegeneinander aufzuhetzen, kann die österreichische Demokratie verzichten", so Bayr. (Schluss) sc/sv
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