25 Jahre sind seit dem Super-GAU in Tschernobyl bereits vergangen - und die Atomlobby ist kein bisschen weiser. Das kritisierte SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Samstag im Zusammenhang mit der drohenden Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima. "Es ist unverantwortlich, Risikotechnologien wie die Atomkraft zu verwenden. Diese Energieform sei weder zukunftsfähig noch nachhaltig, sondern nur hochgefährlich, so Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Die Gefahr, die nach dem verheerenden Erdbeben in Japan vom Atomkraftwerk Fukushima ausgeht, zeige deutlich: "Naturkatastrophen wie Erdbeben lassen sich eben nicht verhindern - nicht nur deswegen birgt die Nutzung von Atomkraft immer ein enormes Risiko", so Bayr, die sich massiv für ein atomkraftfreies Europa einsetzt. Die Umweltsprecherin stellt daher fest: "Ein Umdenken der Atomlobby ist zwingend."
Es sei bedauerlich, dass die letzten 25 Jahre nicht dazu genutzt wurden, Schlüsse aus der Katastrophe von Tschernobyl zu ziehen. Heute Vormittag ist einer der Reaktoren explodiert, und es ist fraglich, ob der Schutzraum, der ihn umgibt, unbeschädigt ist. Bayr hofft, dass das Schlimmste noch abgewendet und weiteres Leid für die Menschen in Japan verhindert werden kann. (Schluss) bj/mb
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