SPÖ-Entwicklungssprecherin Petra Bayr begrüßt die Freilassung des vor über fünf Jahren verschleppten israelischen Soldaten Gilad Shalit. "Nach mehr als fünf Jahren kann Shalit nun endlich wieder sein Leben in Freiheit führen", sagte Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Um derart tragische Schicksale künftig zu verhindern, mahnt Bayr zu ernsthaften Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern. ****
"Ich hoffe, dass der erfolgreiche Gefangenenaustausch ein kleiner Schritt hin in Richtung ebenso erfolgreicher Friedensgespräche sein kann", sagte Bayr. Hierfür bräuchte es jedoch, so Bayr, ein Ende des andauernden Beschusses von israelischem Gebiet aus dem Gazastreifen heraus und die Sistierung der Pläne für den weiteren Siedlungsbau im Westjordanland durch die israelische Regierung.
Weiters betonte Bayr, dass Shalits Schicksal weltweit kein Einzelschicksal darstellt. "In Staaten auf der ganzen Welt sitzen Gefangene in Gefängnissen, ohne nachvollziehbaren Grund und ohne die Chance auf einen fairen Prozess, es werden Menschen verschleppt und als politische Geiseln gehalten und dabei tagtäglich Menschenwürde wie auch Menschenrechte massiv verletzt", sagte Bayr. Die Staatengemeinschaft müsse sich dieser Problematik verstärkt annehmen. "Wir müssen die Untaten dieser Staaten vor den Vorhang zerren und politischen und diplomatischen Druck ausüben", fordert Bayr. (Schluss) sa/mb
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