Für SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr ist die von VW eingebrachte Klage gegen den Verkehrsclub Österreich (VCÖ) "einfach nur peinlich". "Der Autobranche geht es offenbar wieder gut, viel zu gut", so Bayr am Montag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Oder wie sei sonst die aktuelle Klage von Volkswagen gegen den Verkehrsclub erklärbar? Der Verkehrsclub hatte in seinem "T&E Car Report" die Neuwagen verschiedener Autohersteller nach CO2-Emissionen gerankt und dabei hatte VW nur den 12. Platz belegt. ****
Anstatt nachhaltig zum Klimaschutz beizutragen und ihrem historischen Auftrag nachzukommen (immerhin war der erste Hybrid-Antrieb der Welt eine Erfindung Porsches) betreibe VW nun durch die Klage gegen VCÖ nachhaltig Imageschädigung. "VW sollte durch Engagement in der Forschung an neuen, effizienteren Antriebstechnologien Schlagzeilen machen und diese umsetzen, um so den Treibstoffverbrauch weiter zu reduzieren - anstatt Kinkerlitzchen vor Gericht zu bringen", betonte Bayr.
"Das Verbrennen von Treibstoff in einem längst überholten Otto-Motor, mit einem schlechten Wirkungsgrad wird uns immer in der Abhängigkeit von verbrennbaren Treibstoffen halten", so Bayr weiter. Ihrer Meinung nach gehört die Zukunft der Elektromobilität, bei der der Strom aus erneuerbaren Ressourcen wie Sonne, Wind etc. kommt. (Schluss) sa/sc/mp
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