OTS0277 II, AI 25.05.2011 15:36:47
Auch die Schweiz schließt sich dem europäischen Trend an und stellt nun - nach Deutschland - seine Uhren auf Atom-Ausstieg. 2039 soll das letzte eidgenössische AKW stillgelegt werden. "Die Schweiz geht zwar mit typischer Gemütlichkeit vor, aber der europaweite Trend weg von der Kernkraft lässt sich nicht mehr von der Hand weisen", sagte SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bayr wies in diesem Zusammenhang auf das weiterhin bestehende ungelöste Problem der Endlagerung hin. ****
Den geplanten Schweizer Ausstieg wertet Bayr jedenfalls als großen Erfolg. Es müsse jedoch sichergestellt werden, dass der Ankündigung auch Taten folgen. "Wir werden die Eidgenossen in die Pflicht nehmen und sie an die Tugend der Schweizer Pünktlichkeit erinnern. Spätestens 2039 müssen im letzten AKW die Lichter ausgehen", betonte Bayr.
"Auch wenn immer mehr Atomkraftwerke aus Europa verschwinden, das Problem der Endlagerung bleibt nach wie vor ungelöst", sagte Bayr. Es gebe immer noch keine Möglichkeit zur endgültigen Lagerung, die eine Gefährdung von Mensch und Umwelt ausschließt. (Schluss) sa/mb
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