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Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr kritisiert den heute in den österreichischen Kinos anlaufenden Film "Tal der Wölfe", der mit "geschichtsverdrehender, antisemitischer Propaganda aus dem letzten Jahrhundert" arbeitet. "Kritik an der realen Politik eines Landes kann und muss immer erlaubt sein - antisemitische Hetze dagegen niemals", so Bayr am Donnerstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****
"Wenn der Hauptschurke des Films die Errichtung eines 'Großisrael' in diesem sogenannten Actionfilm plant, dann ist das eine geschichtsverdrehende Geschmacklosigkeit. Wir müssen Antisemitismus, egal in welcher Form, eine entschiedene Absage erteilen", ist Bayr über die politische Instinktlosigkeit der Filmemacher entsetzt.
Als Termin für den Kinostart ist der 27. Jänner, also der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau geplant, was laut Bayr zu Recht für Empörung sorgt. "Es wäre ausgesprochen wünschenswert, dass die heimischen Kinos ebenso wie in Deutschland auf die Ausstrahlung verzichten und nicht mit reißerisch dargestellten Plattitüden und überwunden geglaubten Vorurteilen den leider immer noch vorhandenen Antisemitismus bedienen", so Bayr. (Schluss) sv/sa
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