OTS186 5 II 0357 SPK0005 WI 31.Jän 11
Wien (OTS/SK) - "Der Ausbau der thermischen Sanierung wäre von enormer Bedeutung", ist SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr überzeugt, "und zwar in umwelt-, sozial- und wirtschaftspolitischer Hinsicht." Kritik übt die SPÖ-Umweltsprecherin allerdings an der heute von Wirtschaftsminister Mitterlehner und Umweltminister Berlakovich in einer Pressekonferenz vorgestellten "Neuen Förderoffensive 2011". Diese sei nicht treffsicher, so Bayr gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****
"Ein Erfolg der Budgetverhandlungen im Herbst war die Festlegung darauf, dass die Bundesregierung für die thermische Sanierung von Wohn- und Betriebsgebäuden heuer und in den nächsten beiden Jahren erneut jeweils 100 Millionen Euro zur Verfügung stellt", erinnert die SPÖ-Umweltsprecherin. "Allerdings sind die heute präsentierten Kriterien der Förderung unzureichend."
Sie, so Bayr, habe mit SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter schon vor geraumer Zeit ein Konzept erarbeitet und vorgelegt, welches enorme Vorteile für den Klimaschutz und die Geldbörse der Steuerzahlerinnen und -zahler bringen würde. Dank der damit initiierten Wirtschaftsaufträge würden obendrein zusätzliche Steuermittel in die Staatskassen fließen: eine absolute win-win-win-Situation! "Es ist mehr als bedauerlich, dass dieses Konzept erneut nicht aufgegriffen wurde. Wir brauchen dringend ein Fördermodell, von dem nicht nur jene profitieren, die Einzel-Hausbesitzer sind und ein Eigenkapital von mehreren tausend Euro aufbringen können - das ist absolut sozial nicht treffsicher." Überdies sei dies dem Klimaschutz abträglich, weil naturgemäß in den einkommensschwächeren Haushalten aufgrund mangelnder Investitionen die größten Energieverluste auftreten.
Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Modell von Bayr und Matznetter sind:
"Das heute vom Koalitionspartner vorgestellte Modell geht auf diese wesentlichen Neuerungspunkte nicht ein und wurde bislang nicht von der dafür zuständigen Kommission für Umweltförderung im Inland genehmigt", so Bayr abschließend, "es wird daher noch weiterer Verhandlungen bedürfen, um schließlich ein für alle Bürgerinnen und Bürger sinnvolles Fördermodell zu realisieren und den Klimaschutz endlich auch in Österreich voranzutreiben." (Schluss) sa/ah
Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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OTS186 2011-01-31/15:08