Petra Bayr und Christine Lapp, die SPÖ-Nationalratsabgeordneten des größten Wahlkreises Österreichs (Simmering, Favoriten, Meidling) luden am 7.9.2011 zu einer Führung hinter den Kulissen der ÖBB. Beginnend bei den Technischen Services in Simmering mit der Railjet-Montage stand gleich anschließend der Besuch der größten, oberirdischen Baustelle Österreichs, dem neuen Hauptbahnhof mit seinem begehbaren „Bahnorama“-Turm auf dem Programm.
Die ÖBB Technischen Services beschäftigen österreichweit 3.400 Mitarbeiter, 420 davon in Simmering. Instandhaltung und Modernisierung von Schienenfahrzeugen sowie deren Komponenten zählen zu den Hauptaufgaben des Unternehmens, welches jährlich 1.400 Lokomotiven, 400 Triebwagen, 2.500 Reisezugwagen und über 30.000 Güterwägen serviciert.
Auf die Frage warum die ÖBB für ihren Bezirk so wichtig sei, antwortet Nationalrätin Christine Lapp: „Die ÖBB und insbesondere die Technischen Services sind ein hochprofessionelles Unternehmen und wichtiger Dienstgeber hier in Simmering. Sie schaffen sichere, langfristige Arbeitsplätze für 420 MitarbeiterInnen und stehen dabei für Innovationen – wofür der Railjet ja ein sehr gutes Beispiel ist.“
Für die Favoritner Nationalrätin Petra Bayr stehen vor allem die städtebaulichen Impulse des neuen Wiener Hauptbahnhofs für ihren Bezirk Favoriten im Vordergrund. „Durch den neue Zentralbahnhof wird das gesamte Areals aufgewertet und es entsteht ein komplett neuer Stadtteil. Zum Beispiel werden auf den Flächen des ehemaligen Frachtenbahnhofs auf 50 Hektar Wohnbauten, Betriebe und nicht zuletzt auch viele Grünflächen entstehen.“ Besonders begeistert zeigt sich Bayr, die als direkte Anrainerin der Großbaustelle aus Erfahrung spricht, von „dem vielen Fingerspitzengefühl der PlanerInnen und UmsetzerInnen bei der größten Baustelle Österreichs, die selbst auf die kleinsten Anliegen der BewohnerInnen Rücksicht nehmen“.
Für Bayr und Lapp ist die vorbildliche Lehrlingsausbildung der ÖBB und ihrer Partnerbetriebe gerade in Bezug auf Frauenförderung ebenfalls ein wichtiges Thema. Fast ein Drittel der Lehrlinge bei den Technischen Services sind mittlerweile weiblich und „beflügeln“ die einzelnen Projektteams – wie es ein Projektleiter vor Ort ausdrückte. Somit sind die ÖBB ein verlässlicher Partner, um Mädchen in technischen und Zukunftsberufen auf hohem Niveau auszubilden.