Verärgert zeigt sich SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Petra Bayr über die Abgeordneten der Europäischen Volkspartei in Sachen Beimischungsquote von Agrosprit. "Es ist schlicht und einfach eine Sauerei, dass die Europäische Volkspartei die dramatischen Auswirkungen der aktuellen Agrotreibstoffpolitik ignoriert und nicht endlich einen vernünftigen Weg einschlägt", kritisiert Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Grundsätzlich sei es positiv, dass die sogenannten ILUC-Faktoren (indirekte Landnutzungsänderungen) aufgenommen worden sind. "Die Beimischung von Agrotreibstoffen muss letztendlich aber auf 5,5 Prozent beschränkt werden, denn sowohl die Klimabilanz als auch die menschenrechtliche Bilanz von Agrotreibstoffen ist klar negativ", so Bayr. ****
In dem Zusammenhang fordert Bayr den österreichischen Landwirtschaftsminister und die ÖVP erneut auf, den desaströsen Kurs in Sachen Agrotreibstoff endlich zu korrigieren. "Eine Erhöhung der Beimischung wie von der ÖVP gefordert, wird es mit der SPÖ sicher nicht geben", so Bayr abschließend. (Schluss) mis/rm/mp
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