Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, begrüßt die Vergabe des Friedensnobelpreises an die OPCW (Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons). "Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen leistet unverzichtbare Arbeit, die nun mit dem Friedensnobelpreis belohnt wurde", begrüßt Bayr die Entscheidung am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Leider mussten erst die furchtbaren Ereignisse in Syrien passieren, um die Brisanz des Problems in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit zu rücken." ****
Das Ausmaß an Leid, das Chemiewaffen über die Menschheit bringen können, wurde schon nach dem Ersten Weltkrieg erkannt, weshalb bereits das Genfer Protokoll von 1925 das Verbot des Einsatzes von Chemiewaffen im Krieg vorsah. Die Chemiewaffenkonvention (CWK) ist eine Ergänzung und Weiterentwicklung, die die Entwicklung, die Herstellung, den Besitz, die Weitergabe und den Einsatz von chemischen Waffen verbietet. Sie wurde 1992 verabschiedet, von Österreich im Jahr 1995 ratifiziert und trat 1997 in Kraft. Die OPCW ist für die Umsetzung der Chemiewaffenkonvention verantwortlich. Bisher wurde sie von 189 Staaten ratifiziert; Syrien folgt am 14. Oktober als 190. Mitglied. "Es ist dringend notwendig, dass sich weitere Länder anschließen und dass jene, die der Konvention bereits beigetreten sind, sich auch an die Vorgaben halten und ihre Waffen zerstören. Ziel muss sein, chemische Waffen komplett zu beseitigen", fordert Bayr. (Schluss) bj/sc
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