Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, bedauert den Tod von Nelson Mandela zutiefst: "Das Ableben von Nelson Mandela ist für die weltweite Anti-Diskriminierungsbewegung ein trauriges Ereignis. Eine Persönlichkeit, die die Geschichte dieser Erde geprägt hat, ist von uns gegangen." Trotz der Trauer gelte es, die Ideale von Mandela weiterleben zu lassen. Madiba, wie er in Südafrika auch genannt wird, habe Großes geschaffen und die Herzen und Massen für eine bessere Welt bewegt. "Das Apartheidsregime in seiner Heimat hat Nelson Mandela nach langem Kampf überwunden und Südafrika so einen gewaltigen Schritt gerechter gemacht", betont Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Heute gebe es neue Herausforderungen, denen wir uns zu stellen hätten, betont Bayr und fordert auf, Mandelas Worte "Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt" ernst zu nehmen: "Gewalt und Gewalt gegen Frauen im Speziellen, Diskriminierung von Andersdenkenden, feindliche Haltung gegenüber gleichgeschlechtlich Liebenden, Missachtung von Menschen mit Behinderung, Diskriminierung von MigrantInnen und viele andere Menschenrechtsverletzungen passieren tagtäglich, weltweit und in unserem direkten Umfeld. Jede Person hat die Pflicht, ihr eigenes Handeln ernst zu nehmen und persönliche Größe zu zeigen, wenn es darum geht, laut gegen Diskriminierung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit aufzutreten." So könne die Menschheit Mandela weiterleben lassen und sich für eine gerechte Welt einsetzen, ist Bayr überzeugt.
Nach 27 Jahren Haft hat der Vater der südafrikanischen Nation es geschafft, der erste schwarze Präsident des Landes zu werden, das Apartheidsregime zu überwinden und die Aufarbeitung der systematischen Diskriminierung von Schwarzen voranzutreiben. 95-jährig ist Mandela nach schwerer Krankheit verstorben. (Schluss) bj/mp
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