"Ein starkes und wichtiges Zeichen für die laufenden Koalitionsverhandlungen!", stellt Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, mit Blick auf die neuen Ergebnisse des Eurobarometers fest. Die Umfrage der EU-Kommission ergab, dass 82 Prozent aller ÖsterreicherInnen es wichtig finden, Menschen in den so genannten Entwicklungsländern zu helfen. 56 Prozent aller ÖsterreicherInnen sind zudem der Ansicht, dass die getätigten Versprechen einzuhalten sind. "Selbst in wirtschaftlich angespannten Zeiten wie diesen, ist das Ergebnis des Eurobarometers ein klares Zeichen für eine bessere Dotierung der EZA", stellt Bayr fest. ****
Österreich hat im Rahmen der UN und der EU mehrfach zugesagt 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) bis zum Jahr 2015 für EZA aufzuwenden. "Aktuell liegen wir mit beschämenden 0,28 Prozent des BNE weit hinter unserem Versprechen und es ist längst klar, dass wir die 0,7 Prozent nicht bis 2015 erreichen werden"; ist Bayr verärgert und sieht dringenden Bedarf, die Mittel zu erhöhen: "Das neue Regierungsprogramm kann so dem Wählerwillen entsprechen und bei den bisher geplanten Mitteln nachjustieren." Das Eurobarometer stellte auch fest, dass immerhin etwa die Hälfte aller StaatsbürgerInnen der Ansicht ist, die Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern sollte Kernpriorität der nationalen Regierung sein. "Damit beweisen die ÖsterreicherInnen, dass die den Blick über den nationalen Tellerrand machen und sich mit armen Menschen solidarisch zeigen", kommentiert Bayr abschließend. (Schluss) sc/mp
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