Anlässlich des Internationalen Tages der Gewaltlosigkeit am 2. Oktober macht Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, auf die humanitären Folgen von Nuklearwaffen aufmerksam: "Wir müssen uns bewusst sein, dass weder ein Staat noch internationale Organisationen auf die humanitäre Katastrophe nach einer atomaren Detonation adäquat reagieren könnte." Österreich spiele in der weltweiten Abrüstung eine bedeutende Rolle. So habe Präsident Heinz Fischer als einziger westlicher Staats- und Regierungschef vergangene Woche vor dem Abrüstungsgremium der Vereinten Nationen gesprochen. Dies sei als Anerkennung des österreichischen Engagements zu sehen, ist Bayr überzeugt. ****
"Atomwaffen sind eine besonders perfide Form der Gewalt", stellt Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Deren direkte und indirekte Effekte unterscheiden weder zwischen Soldaten und Zivilisten noch machen sie vor nationalen Grenzen halt. "Zudem können wir das humanitäre, ökologische und wirtschaftliche Ausmaß einer atomaren Detonation gar nicht realistisch einschätzen", ist Bayr überzeugt. Das Ziel der Internationalen Gemeinschaft müsse eine Welt ohne Atomwaffen sein, betont die Nationalratsabgeordnete und ergänzt: "Ich bin stolz, dass Österreich vergangenen Herbst zusammen mit Mexiko und Norwegen eine Resolution eingebracht hat, die einen wichtigen Beitrag zur nuklearen Abrüstung darstellt. Konkrete Schritte müssen nun folgen." (Schluss) bj/mp
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