Anlässlich des Internationalen Tages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung am 21. Mai betont Petra Bayr, Bereichssprecherin für Globale Entwicklung der SPÖ, heute, Montag, gegenüber dem SPÖ- Pressedienst die Bedeutung des interkulturellen Dialogs: "Laut Angaben der Vereinten Nationen haben drei Viertel aller weltweiten Konflikte eine kulturelle Dimension. Investitionen in den interkulturellen Dialog sind also auch eine Investition in den Frieden". Baue man eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen, träge man automatisch auch zu mehr Stabilität, Frieden und Entwicklung bei, "weil Vorurteile und Berührungsängste abgebaut werden", ist sich Bayr sicher. ****
Dennoch warnt die Abgeordnete vor Unterfangen, die als Alibi missbraucht werden: "Das König Abdullah Zentrum für Interreligiösen und interkulturellen Dialog in Wien muss erst beweisen, dass es Respekt und Dialogbereitschaft achtet. Und ich meine, dass das nur gelingen kann, wenn sich auch in Saudi Arabien etwas in Richtung Dialog und Respekt bewegt."
Kulturelle Vielfalt sei auch Teil sozialdemokratischer Entwicklungspolitik, betont Bayr: "Wir betrachten Entwicklung als gesamtmenschlichen und gesamtgesellschaftlichen Emanzipationsprozess, der Kultur in all ihrer Vielfalt einbezieht", und ergänzt: "Kultur ist Ausdrucksmöglichkeit und stellt ein wichtiges Element für neue, zukunftsfähige Lebensstile und ein Leben in globaler Verantwortung dar, daher ist auch der offene und wertschätzende Dialog zwischen den Kulturen unerlässlich." (Schluss) sn
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