Das Friedensprojekt der Vereinten Nationen (UN) feiert Geburtstag: Am 24. Oktober 1945 ist die Charta mit dem Beitritt Polens als 51. Gründungsmitglied in Kraft getreten. "Wir dürfen nicht vergessen, dass die UN immer noch einen wichtigen Beitrag zum Frieden, zur Einhaltung der Menschenrechte, zur nachhaltigen Entwicklung oder zum Schutz der Frauenrechte leisten. Gleichzeitig müssen wir, also die internationale Staatengemeinschaft, die Reform der teilweise überholten Strukturen vorantreiben, damit die UN nicht ein verknöchertes, bürokratisches Monster werden", ist Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, überzeugt. ****
Neben verbesserter Transparenz und Rechenschaftspflicht der einzelnen Akteure ist auch eine verstärkte Koordination der zahlreichen UN-Aktivitäten nötig. "Im Jahr 2010 wurden etwa vier Organisationseinheiten, die sich für das Empowerment von Frauen einsetzten, zu UNWOMEN zusammengelegt, es bedarf mehr solcher organisatorischen Straffungen", betont Bayr heute, Mittwoch. Zudem müssten auch die großen Brocken, wie die Reform des Sicherheitsrats und des Wirtschafts- und Sozialrates oder die Demokratisierung der Strukturen, angepackt werden. "Ziel müssen starke Strukturen der Vereinten Nationen sein, die im Sinne der UN-Charta zur Sicherung des Weltfriedens beitragen." (Schluss) ah/mb
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