Anlässlich des Tages der Meere am 8 Juni betont Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, die zahlreichen Funktionen der Meere: "Die Meere sind nicht nur für die Regulation des Klimas unerlässlich indem sie etwa ein Drittel des CO2 Ausstoßes der Menschheit aufnehmen. Die Meere und deren Küsten stellen auch für drei Milliarden Menschen die Lebensgrundlage dar." Am Tag der Ozeane sei es daher besonders wichtig, den Schutz der Meere und deren BewohnerInnen ins Zentrum zu rücken. "Etwa 40 Prozent der weltweiten Meere sind stark von den Aktivitäten der Menschen beeinflusst. Verschmutzung und die Ausbeutung der Fischbestände stellen eine echte Gefahr dar. Die internationale Staatengemeinschaft muss engagierter im Schutz der Meere auftreten", fordert Bayr. ****
Die EU Kommission propagiert derzeit das Konzept 'blue growth', das laut Bayr zu kurz greift: "Die EU-Kommission versteht unter 'blue growth' eine langfristige Strategie, die Wachstum in maritimen Wirtschaftszweigen fördert. Das ist zu wenig. Ich fordere daher, dass auch der Schutz des Lebensraumes Meer und der darin enthaltenen Biodiversität in dem Konzept entsprechenden Raum findet und nicht den Wirtschaftsinteressen geopfert wird. Hier ist offensichtlich noch großer Informationsbedarf."
Zu begrüßen sei laut Bayr aber das komplette Finning-Verbot, das der Rat der EU-FischereiministerInnen am Donnerstag ausgesprochen hat. "Viele Haiarten sind dadurch bedroht, dass ihnen die Flossen abgeschnitten werden und deren Körper ins Meer zurück geworfen werden. Das Verbot ist ein Schritt in Richtung Artenschutz und ein Mosaiksteinchen für den Schutz der Meere." (Schluss) mis
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