Anlässlich des Welttourismustages am 27. September macht Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, auf den Zusammenhang zwischen Tourismus und dem Schutz der Meere sowie der Süßwasserreserven aufmerksam: "Wasser zieht Touristen an. Der Malawisee in Ostafrika, die Küste von Goa in Südindien oder die weißen Sandstrände der Karibik sind wahre Touristenmagnete. Sie kurbeln im besten Fall die lokale Wirtschaft an und setzen Entwicklungsimpulse." Die jährliche Milliarde internationaler Touristinnen und Touristen trägt aber leider auch zur Verunreinigung der Gewässer bei, mahnt Bayr: "Missachten die Hotelanlagen den Umweltschutz, verunreinigen Touristen die Gewässer, zerstören die zugehörige Flora und Fauna, sind die jeweiligen Nationalstaaten im eigenen Interesse aufgerufen, einzuschreiten." ****
Denn der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist in vielen Regionen der Welt nicht selbstverständlich, über einer Milliarde Menschen fehlt dieser laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. "Süßwasserreserven sind verunreinigt, es mangelt an der nötigen Infrastruktur oder die Menschen können sich sauberes Trinkwasser einfach nicht leisten", stellt Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. In der Folge sterben jährlich etwa eine Million Menschen an Durchfallerkrankungen, die in den meisten Fällen auf fehlenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitären Einrichtungen zurückzuführen sind. Den Zusammenhang zwischen Wasser und Tourismus zu sehen und zu berücksichtigen, kann einen sinnvollen Beitrag leisten, ist Bayr überzeugt: "Tourismus muss zum Gewässerschutz beitragen und mögliche Gewinne könnten in die Wasserversorgung der Bevölkerung investiert werden." (Schluss) bj/mp
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