Anlässlich des internationalen Informationstages zur Entwicklung der Welt am 24. Oktober fordert Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, schon junge Schülerinnen und Schüler mit der Komplexität der Weltgesellschaft vertraut zu machen: "Wir leben in einer über die Kontinente hin eng vernetzten Welt. Mein Handeln hier in Österreich hat Auswirkungen auf andere Regionen und umgekehrt. Dessen sollen sich schon Jugendliche bewusst werden und lernen, dass sie an den gestaltbaren politischen, ökologischen und ökonomischen Prozessen teilhaben können." Nur wer fähig ist, komplexe Entwicklungsprozesse zu verstehen und kritisch zu hinterfragen, erkennt den eigenen gestalterischen Spielraum. ****
Das erfordere laut Bayr aber auch veränderte Bildungsinhalte in den Schulen: "Konzepte wie politische Bildung und Globales Lernen leisten hier einen wichtigen Beitrag und müssen verstärkt in den Schulen Platz finden." Dafür sei es laut Bayr unerlässlich, das Globale Lernen in der neuen LehrerInnenausbildung aller Schularten zu berücksichtigen, attraktive Fortbildungsmöglichkeiten für bereits Lehrende zu bieten und NGOs, die sich dieser Bildungsarbeit in Schulen widmen, mit öffentlichen Mitteln zu unterstützen. (Schluss) ah/gd
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