Die Debatte um die Zeit nach dem Auslaufen der MDGs, der Millennium Development Goals, im Jahr 2015 ist in vollem Gange. Morgen, Mittwoch, 25. September, resümieren die Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Vollversammlung über das Erreichen der MDGs und beratschlagen über die weitere Vorgehensweise. Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, fordert für die Zukunft mehr Anstrengungen der internationalen Staatengemeinschaft: "Die MDGs werden teilweise nicht erreicht. Ziele wie das Senken der Müttersterblichkeit um drei Viertel in weiter Ferne. Für die nächste Entwicklungsperiode erwarte ich von den reichen, wie den armen Ländern verbindliche Zugeständnisse, Umsetzungspläne und Finanzierungsmodelle. Nur so sind künftige gemeinsame Ziele erfolgreich umsetzbar." ****
Bayr selbst ist über das Development Cooperation Forum des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen, des ECOSOC, in die post2015 Debatte eingebunden. Dabei setzt sie sich vor allem dafür ein, dass das weltweite Einhalten der Menschenrechte, etwa über einen internationalen Gerichtshof für Menschenrechte, sichergestellt wird, dass die Rechte von Menschen mit Behinderung in allen Zielen berücksichtigt werden und dass das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Gesundheit nicht einer ideologischen Debatte geopfert wird. Zudem ist Bayr überzeugt, dass "rechtlich verbindlicher Umweltschutz der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung ist." (Schluss) mis/mp
Mehr zu Bayrs Schwerpunkten in der post2015 Debatte in einem Kurzfilm auf http://www.youtube.com/watch?v=QnCeGZCUcg8
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