"Ich finde es unfassbar, dass Jugendliche in Bischofshofen campierende Roma angreifen", kommentiert SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr die Attacke von Teenagern. Medienberichten ist zu entnehmen, dass sich einheimische Jugendliche über soziale Medien verabredet haben, um die Wohnwagen von Roma in Bischofshofen mit Steinen zu bewerfen. "Menschen zu attackieren, nur weil sie eine andere Lebensweise haben ist absolut inakzeptabel. So etwas darf einfach nicht vorkommen", verurteilt Bayr die Tat und fordert mehr Sensibilisierung in der Schule: "Durch politische Bildung müssen Zeitgeschichte und aktuelle politische Entwicklungen verständlich gemacht werden. SchülerInnen müssen lernen Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und die Menschenrechte aller Menschen zu respektieren." Respekt vor jedem Menschen, gleich welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts, Herkunft oder sonstiger Merkmale sei eine innere Haltung, die jeder lernen könne. ****
Seit 1993 sind Roma und Sinti eine anerkannte Volksgruppe in Österreich. Bayr fordert weitere Sensibilisierungsmaßnahmen für ein respektvolles Miteinander: "Alle in Österreich lebende Menschen genießen die gleichen Rechte und das gleiche Ansehen. Dass so etwas passieren kann zeigt mir, dass nicht nur Jugendliche, sondern auch deren prägendes Umfeld dies noch nicht verinnerlicht haben. Ich fordere daher bewusstseinsbildende Maßnahmen, die ein respektvolles Miteinander fördern." Abschließend begrüßt Bayr das Vorgehen der Polizei, das "Schlimmeres verhindert" habe. (Schluss) mis/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***