"Die Rückverweisung in die Arbeitsgruppe ist eine Chance für stärkeren Umweltschutz und den Schutz der Menschenrechte", kommentiert Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, die Entscheidung im heutigen EU-EnergieministerInnenrat. Weil weder eine Einigung über die Beimischungsquote noch über die Berücksichtigung von indirekten Landnutzungsänderungen (ILUC) erlangt werden konnte, wird die Arbeitsgruppe erneut befasst. Der Umweltausschuss hat sich bereits für eine Begrenzung auf 5,5 Prozent Beimischung ausgesprochen Diesem Vorschlag sei laut Bayr zu folgen. ****
"Nur wenn ILUC in der Treibgasgasbilanz berücksichtigt sind, können klimaschädliche Agrotreibstoffe vermieden werden", ist Bayr überzeugt und spricht sich für eine EU-weite Berücksichtigung von ILUC aus. "Nationale Ansätze sind weder in der Beimischungsquote noch bei ILUC der richtige Weg." Abschließend plädiert Bayr für eine rasche Lösung auf EU-Ebene. "Zahlreiche Studien ernstzunehmender internationaler Organisationen, wie etwa der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN oder der Weltbank belegen, dass Agrotreibstoffe zu Hunger und Vertreibung in den so genannten Entwicklungsländern führen. Ökologisch, sozial- und menschenrechtlich bedenkliche Agrotreibstoffe sind Teil des Problems und nicht der Lösung", so Bayr. (Schluss) sc/mp
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